Mundchirurgie

Diagnostik und Therapie von Mundschleimhauterkrankungen

Veränderungen der Mundschleimhaut sind sehr vielschichtig und zeigen die unterschiedlichsten klinischen Erscheinungsbilder.
Sowohl angeborene als auch erworbene Veränderungen können gutartig oder bösartig sein oder eine  Potenz zur Entartung haben.
Viele Haut und Allgemeinerkrankungen zeigen primäre oder sekundäre Veränderungen an der Mundschleimhaut, wodurch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit einem Dermatologen oder Internisten notwendig werden kann.

Abszesstherapie

Entzündliche Prozesse im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich können von den Zähnen, den Nasen­neben­höhlen, den Spei­chel­drüsen, den Mandeln ausgehen oder ihren Ursprung in der  Haut­ haben. Nach Abklärung der Entzündungsursache mittels klinischer Unter­suchung und speziellen bildgebenden Verfahren, kann die erforderliche konservative oder operative Therapie eingeleitet werden. Bei eitrigen Prozessen steht in der Regel die chirurgische Behandlung im Vordergrund (Abszesseröffnung).

Parodontalchirurgie

Offene, chirurgische Parodontitisbehandlung

Wurzelspitzenresektion

  • Als Wurzelspitzenresektion (WSR, auch  Wurzelspitzenamputation) bezeichnet man die chirurgische Entfernung (Resektion) der Wurzelspitze (Apex) eines Zahnes zur Behandlung von Entzündungen, Zysten oder anderen Schädigungen im Wurzelbereich.

Zahnextraktion/ Operative Zahnentfernung

Wenn ein Zahn nicht mehr erhalten werden kann oder in der Mundhöhle mehr schadet als nützt, wird dieser extrahiert oder operativ entfernt.

Häufigste Ursachen für diese in den meisten Fällen in lokaler Betäubung durchgeführten Eingriffen sind:

- stark beschädigte oder zerstörte Zahnkronen, die  nicht mehr aufzubauen

- Entzündungen an der Zahnwurzel, die nicht mehr zahnerhaltend operativ behandelt werden können

- starke Lockerung aufgrund einer Zahnbetterkrankung

- überzählige Zahnanlagen